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Was war...

 

1794 heiratete Sophia Magdalena Behrens den Müller Johann. Sie kam aus Hitzacker. Sie bauten eine komplett neue Mühle, groß musste alles sein. Die ursprüngliche Mühle stammt vermutlich aus dem 12. Jahrhdt. wie die Johanneskirche in Zeetze. Das Dach der Querscheune war damals mit Roggenstroh gedeckt. Hier lagerte das Korn der Müllersleut. Pferde zogen die Fuhrwerke mit dem Korn durch die Scheune, am Kontor vorbei auf den Hof. Es gab eine Gaststube, hier wurde Bier und Selbstgebranntes ausgeschenkt. Auch die Pferde hatten eine Pause, Zum Mahlen wurde das Korn am Seilzug hoch in die oberen Räume der Mühle auf der Ostseite transportiert. Wir nehmen an, daß es zahlreiche Mägde und Knechte gegeben hat. Es gab auch Gästezimmer. Man arbeitete von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang. Die Mühle mußte am Laufen gehalten werden! Am Samstagabend gab es Tanz im Tanzsaal. Die Musik wurde natürlich life gespielt. Im Wendland hatte man noch nicht wirklich von der Frz. Revolution gehört. Und doch begannen die ersten Aufstände der Bauern gegen die Obrigkeit. Die Bauern arbeiteten 165 Tag im Jahr umsonst mit den eigenen Pferden, Leuten und Gespannen. Auch die Müllersleut mußten ihren Teil abtreten. Man nimmt an, daß sie in relativem Wohlstand lebten. Die beiden hatten einen Sohn. Friedrich, dieser führte später die Mühle weiter. Der trug sich wohl mit Modernisierungsgedanken und wollte eine Windmühle bauen. Daraus wurde nichts.

Der Mühlenbetrieb bekam Konkurrenz durch den vermehrten Betrieb von Windmühlen und natürlich die Motorisierung mit beginnender Industrialisierung. Gesetze wurden geändert, der Handel florierte weniger. Vermutlich gab es auch weniger Wasser.

Nach dem 2. Weltkrieg gab es wohl noch einen Müller, der kleine Mengen mahlte und das Mehl persönlich mit dem Fahrrad lokal ausgefuhr. Das Haus füllte sich mit flüchtenden Menschen aus dem Osten. Dann fiel es für ein paar Jahre in einen „Mühlenschlaf“.

Seit über 20 Jahren leben an diesem wunderbaren Ort die Musikerfamilie Thomas Breckheimer und Elke Martens. Seitdem haben viele Menschen die Mühle und die Umgebung besucht und Inspiration, Ruhe und schöne Musik rundum Harfen gefunden.

 

Was ist?

Wir sind Familie Breckheimer Martens mit Kultur, Konzerten und workshops.

Ein Teil unseres Weges als Musiker-Familie liegt nun ein Stück hinter uns.

 

Wie wird

der nächste Wegabschnitt aussehen?

 

Wir möchten unseren eigenen Raum verkleinern. Haus und Nebengebäude bieten Raum für Wirken und Leben:

Menschen mit unterschiedlichen Berufen und Lebenslauf. Pragmatisch, empathisch, eigenständig. Wir sind offen für ein Gespräch.

 

Aktuell: Baumaßnahme  Barockscheune / Querscheune Zeetze 11:

Dieses außergewöhnliche Gebäude soll für verschiedene Zwecke stabilisiert werden. Geplant ist ein Ort der Begegnung, des Arbeitens und Wohnens. Wir wollen den Weg für neues Schaffen ebnen. Es wird eine Umwandlung in Genossenschaft, Stiftung oder Verein angestrebt.

Die verwendeten natürlichen Materialien wie Lehm, Holz, Stroh und Backsteinen, handgeschmiedete Nägel geben einen inspirierenden Einblick von der damaligen Baukunst.

Das Historische Gebäude soll in einem  weiteren Bauabschnitt ausgebaut werden als Kultur- und Schaffensraum und damit der Historischen Barockscheune zu Leben verhelfen.

Information und Austausch telef. per email oder persönlich, sprecht uns an, gern auf einen Kaffee oder Tee!

zeetzermuehle (ät) posteo.de T. 05844 7956  0160 178 3331

 

Lebensraum

Jedem seinen Rückzug und Gemeinschaft, geht das? Wir netzwerken, lernen Menschen kennen und lernen dazu.

Wir lieben unsere Arbeit. Das kann Gartenarbeit sein, etwas Bauen oder Reparieren oder eine Musik entstehen lassen. Dieser Ort wird Menschen finden, die ihre eigene Tätigkeit ebenso mit Zuwendung erfüllen.

Das schöne, denkmalgeschützte Anwesen darf ausgebaut werden.  Land: ca 2 ha. Davon Obstbäume, Wiese, Wald, Naturbach. Naturland.
Hier ist weitläufiger Raum im 3 x ca 300 m2 mehrstöckigen Fachwerkhaus.
Das große Mühlengebäude hat eine gesunde Grundsubstanz. Baubiologisch in gesundem Zustand. 
Trocken. Es gibt bisher eine Wohnung. Einzelne Zimmer mit Kaminofen vorhanden. Hier soll und kann gebaut werden.
Zeetze ist ein kleiner Ort mit 37 Einwohnern. 

Das zweite Gebäude, die große Scheune, bekommt gerade viel Zuwendung.
Hier könnte ein Treffpunkt entstehen für Werkstatt, Seminar/Tanzraum, Gästewohnung, Café, Atelier, z. B.
Ein Paradies zum Selbermachen. 

auch hier:

https://www.bring-together.de/de/plattform

Bildergalerie